Bericht zum Ablauf der Sondierungen

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

mit dem Ende der Koalitionsverhandlungen wollen wir Euch wie versprochen über den Ablauf der Sondierungen informieren, damit ihr wisst, wie es zu der neuen AStA-Koalition gekommen ist und was wir uns davon versprechen.

Direkt im Anschluss an die Wahl hat die ADF ein breit aufgestelltes und diverses Sondierungsteam gewählt, das gewährleisten sollte, dass alle Interessen, die Ihr an den Wahlkampfständen, aber auch zuvor an uns herangetragen habt, ausreichend repräsentiert werden. Daraufhin haben wir in der Folgewoche Einladungen an alle Gruppen verschickt, mit denen wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen konnten (GHG, RCDS, Jusos, Nerdcampus, LHG, Partei, Liste die Linksliberale HG). Wir haben mit jeder Gruppe mindestens ein Gespräch geführt. Leider haben andere Gruppen bereits in diesen Gesprächen viele Varianten ausgeschlossen.

Es blieben vier Varianten, die uns realistisch erschienen: Eine Koalition mit Jusos/Nerdcampus, RCDS/Nerdcampus, RCDS/LHG oder mit der GHG. Alle anderen denkbaren Optionen wurden von den anderen Listen ausgeschlossen.

Die GHG teilte uns mit, dass sie sich eine Zusammenarbeit mit der ADF allein nicht vorstellen konnte. Da somit eine Zusammenarbeit mit der ADF für die GHG scheinbar grundsätzlich schwierig war, entschieden wir uns gegen diese Variante.

Auf inhaltlichen Gesichtspunkten basierend favorisierten wir anfangs die Variante mit RCDS und Nerdcampus, weil wir unsere serviceorientierte Ausrichtung, die Stärkung des Nordcampus und einen schlanken, innovativen AStA hier am besten abgebildet sahen. Der Nerdcampus entschloss sich aber zwei Tage vor der konstituierenden Sitzung, eine Koalition mit dem RCDS auszuschließen. Diese Erfahrung machte uns auch skeptisch ob eines angenehmen Klimas der Zusammenarbeit mit Nerdcampus und Jusos.

In den bisherigen Gesprächen hatte damit der RCDS sich als einziger Stabilitätsanker erwiesen, der auch Interesse daran zeigte, explizit mit uns als Gruppe einen AStA zu stellen und dem Ziel der AStA-Bildung auch Punkte unterzuordnen. Um diese Signale und Ergebnisse zu sichern, entschieden wir uns abschließend, die LHG zu den Verhandlungen hinzuzuziehen. Das Interesse der ADF ist schon immer, einen stabilen und arbeitsfähigen sowie inhaltlich gut aufgestellten AStA zu stellen. Zu diesem Zeitpunkt schien uns vor allem mit Blick auf die Atmosphäre der Zusammenarbeit im neuen AStA-Jahr diese Koalition am besten.

Zusammenfassend gesagt: Die ADF hat ein in allen Punkten diverses Sondierungsteam aufgestellt. Wir sind ergebnisoffen und inhaltsorientiert in alle Gespräche gegangen und haben uns, insbesondere in den Gesprächen mit den bisher AStA-tragenden Gruppen, weit bewegt. Wir haben die stabilsten Varianten ausführlich diskutiert und mehrere versucht umzusetzen. Oft scheiterte dies am Ausschluss anderer Gruppen. Die nun gewählte Variante garantiert die Umsetzung zentraler Punkte, für die ihr uns gewählt habt, und bietet Stabilität und eine gute Arbeitsatmosphäre.